Unterricht im Kinderdorf

 

Diese Woche haben die letzten Kinder von uns endlich ihre abschließenden Prüfungen in der Schule absolviert. Nach wochenlanger Vorbereitung und täglichem Lernen sind wir alle froh und munter in die Ferien gestartet. Doch damit wir über die Ferien nicht alles wieder vergessen, haben wir auch im Kinderdorf Unterricht.

Zeit zu gehen

Ein ganzes Jahr in einem fernen Land zu verbringen hörte sich viel an, bevor ich ausreiste kamen viele Ängste auf. Was, wenn ich Heimweh bekomme? Was, wenn ich Probleme mit der Kultur habe? Was, wenn ich maßlos überfordert bin? Was, wenn…?

Neuankömmling im Kinderdorf

  

Von Graz über Wien nach Bangkok und weiter nach Kambodscha, nach fast 24 Stunden Reise war ich dann überglücklich, Benedikt endlich am Flughafen in Phnom Penh anzutreffen. Er wartete bereits seit einer Stunde dort, nachdem mein Flug wegen Unwetter Verspätung hatte. Per Tuktuk ging es weiter ins Hotel für eine kurze Auffrischung, um sich dann noch mit Dominik, dem vorherigen Zivildiener, zu treffen und seinen letzten Abend in Kambodscha gut ausklingen zu lassen.

 

Neues Leben auf der Farm

 

Nun wird Martins Projekt in die Tat umgesetzt. Die Farm bekommt einen neuen Zaun und viele neue Obstbäume. Der Eigenanbau von Obst erspart uns viel Geld und ist die gesündeste Art der Nahrungsbeschaffung. Außerdem lernen so die Kinder, wieviel Arbeit es ist, frisches Obst auf ihren Tellern zu haben. Für die Beschaffung der Obstbäume musste Veasna nach Phnom Penh fahren und diese dann mit einem Van nach Tani transportieren.

Ein neuer Lebensabschnitt

 

Nach 2 endlos erscheinenden Flügen bin ich endlich in der Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh, angekommen. Am Flughafen wartete mein Vorgänger Dominik schon auf mich und hatte schon alles für die Busfahrt ins Kinderdorf vorbereitet. Zuerst versorgten wir uns mit genügend Getränken für die Weiterreise und schon brachen wir mit einem Van in Richtung Tani auf.

Ohne Abschied – Kein Wiedersehen

Die Zeit ist nun für mich gekommen, um auf Wiedersehen zu sagen. Es fällt mir sehr schwer, das Kinderdorf zu verlassen und immer wieder kommen mir Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, dass ich meine Tani-Familie und Freunde für eine gewisse Zeit nicht mehr sehen werde. Jedoch sind „Hallos“ und „Auf Wiedersehen“ ein Teil unseres Lebens und wir müssen einen Lebensabschnitt beenden, um einen neuen zu beginnen. 

Drei bewegte Monate gehen zu Ende

Drei Monate, in denen ich im Kinderdorf arbeiten und leben durfte, gehen zu Ende.
Die Zeit war sehr abwechslungsreich und ist wie im Fluge vergangen.

Ab ins Gemüse!

Die kambodschanische Landschaft hat sich in der Trockenzeit schnell verändert, die sattgrünen Reisfelder verwandelten sich in braune Wiesen. Doch nach den ersten Schauern in den letzten Wochen und zusätzlicher Bewässerung aus den kleinen Teichen rund ums Kinderdorf konnten nun die Gemüsefelder endlich wieder bestellt werden! Auf dem Feld im Kinderdorf wachsen nun wieder die verschiedensten Gemüsesorten. 

Der König der Mönche

Letzte Woche haben wir einen besonderen Gast in einer der Pagoden in der Nähe von Tani empfangen. Der sogenannte “König der Mönche”, der Ranghöchste im kambodschanischen Buddhismus, hat sich für einen Kurzbesuch angemeldet. Die Pagode, in der die Willkommenszeremonie abgehalten wurde, hat zusammen mit über 100 anderen Gästen auch die Kinder aus unserem Kinderdorf eingeladen. 

Linde Breininger

hat kürzlich 3 Wochen in einem Pflegeheim für querschnittsgelähmte Menschen in Indien verbracht, jetzt ist sie bei uns im Kinderdorf Tani!

Seite 1 von 18