Auch in diesem Jahr trafen sich Vereinsmitglieder und Paten zu einem Gedankenaustausch und zur Wahl des neuen Vorstandes in Rankweil. Zu Gast war auch Bernhard Hechenberger, ein ehemaliger Zivildienstleistender. Er stellte ein neues Projekt in Tani vor, über das wir im nächsten Bericht ausführlich erzählen werden. Höhepunkt der Veranstaltung waren Videogespräche mit Jugendlichen aus Kambodscha, die ihren Paten von ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihrem Studium berichteten.

Hier erzählt Idchai von ihrem Studium in Phnom Penh (übersetzt):

Mein Studium im letzten Semester verlief gut. Ich habe viel Neues gelernt. Manchmal hatte ich jedoch auch Schwierigkeiten mit dem Unterricht und einigen privaten Problemen. Ich habe mein Bestes gegeben, um den Stoff zu verstehen und meine Hausaufgaben rechtzeitig zu erledigen.

Derzeit lebe ich in Phnom Penh und gewöhne mich an den Alltag hier. Das Leben in Phnom Penh ist hektisch. Ich muss meine Zeit zwischen dem Lernen, den Hausaufgaben und der Selbstversorgung einteilen. Obwohl ich mich manchmal gestresst fühle und kleinere gesundheitliche Probleme habe, bin ich sehr froh, die Möglichkeit zu haben, mein Studium hier fortzusetzen.

Mein Ziel für das nächste Semester ist es, meine akademischen Leistungen zu verbessern und eine bessere Studentin zu werden. Ich möchte fleißiger lernen, regelmäßig an den Vorlesungen teilnehmen und mich im Unterricht stärker einbringen. Außerdem möchte ich meine Englischkenntnisse im Sprechen verbessern, da Englisch für meine Zukunft sehr wichtig ist. Vor allem aber möchte ich im Studium selbstbewusster und verantwortungsvoller werden, meine Finanzen gut verwalten und einen Beruf ausüben, der mir Stabilität für meine Zukunft bietet.

Nach Abschluss meines Studiums möchte ich an einem guten Arbeitsplatz tätig sein, an dem ich glücklich bin und mich wohlfühle. Ich wünsche mir einen Beruf, der mir in Zukunft die Möglichkeit bietet, Neues zu lernen. Außerdem hoffe ich auf eine erfolgreiche Karriere, damit ich meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten und meiner Familie zu einem besseren Leben verhelfen kann.

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Eltern und meinem Förderer für ihre Unterstützung und dafür bedanken, dass sie mir helfen, mein Studium fortzusetzen. Ich weiß eure Freundlichkeit, Fürsorge und Ermutigung wirklich zu schätzen – eure Unterstützung hat mir die Motivation gegeben, hart zu arbeiten und meine Ziele zu erreichen. Ich verspreche, dass ich im Studium mein Bestes geben und ein guter und verantwortungsbewusster Mensch werden werde.

Idchai

 

 

Jess Lair

 

„Kinder sind keine Dinge, die geformt, sondern Menschen, die entfaltet werden wollen.“

 

 

 

 

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Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.