Neujahrs-Ausflug nach Siem Reap

Neujahrs-Ausflug nach Siem Reap

Letzten Monat (14. bis 16. April) wurde in Kambodscha Neujahr gefeiert. Das kambodschanische Neujahr richtet sich nach dem buddhistischen Mondkalender und markiert traditionell das Ende der Erntezeit. Der wohl wichtigste kambodschanische Feiertag wird meist im Kreise der Familie gefeiert, doch im ganzen Land werden religiöse Zeremonien, traditionelle Spiele, Konzerte und sonstige Festivitäten veranstaltet. Heuer durften sich unsere Kinder und Jugendlichen über etwas ganz besonderes freuen: Einen viertägigen Ausflug nach Siem Reap, das kulturelle Zentrum Kambodschas und Heimat der berühmten Tempelanlagen um Angkor Wat.

Vom 14. bis zum 17. April konnten unsere Kinder und Jugendlichen zahlreiche der Tempel wie Bayon, Ta Prohm und natürlich Angkor Wat besichtigen. Für einige aus der 65-köpfigen Reisegruppe war es das erste Mal, dass sie das Wahrzeichen ihres Landes je zu Gesicht bekommen hatten! Entsprechend groß war die Freude, als die Gruppe durch die beindruckende Tempellandschaft spazierte. 

Am nächsten Tag stand die Besichtigung von Preah Dak – einem idyllischen kleinen Dorf etwas außerhalb von Siem Reap – auf dem Programm. Es ist bekannt für Kunst, Handwerk und authentisches Essen. Unsere Gruppe lernte mehr über die Herstellung von Palmzucker und probierte feine Palmzucker-Muffins direkt vor Ort. Ein weiteres Highlight war der Besuch bei den Artisans Angkor, einem sozialen Projekt, das jungen Menschen Arbeitsmöglichkeiten bietet und gleichzeitig die Mission verfolgt, althergebrachte Handwerkskünste wie die Steinhauerei, Holzschnitzerei, Versilberung und Figurenmalerei nicht verloren gehen zu lassen. Dort konnte die Truppe alles über die Seidenweberei erfahren und den Weberinnen bei der Arbeit über die Schulter schauen. 

Nach diesen eindrucksvollen Tagen machten sich unsere Kinder und Jugendlichen am 17. April wieder auf die Heimreise und kehrten wohlbehalten in ihren Alltag zurück. Der Ausflug hat allen sichtlich Freude bereitet und wird vielen wohl noch lange in Erinnerung bleiben! Dieser Ausflug wurde von Julian Köb und seinem Verein organisiert und finanziert.

 

Jahreshauptversammlung in Vorarlberg

Jahreshauptversammlung in Vorarlberg

Die Patinnen und Paten trafen sich auch in diesem Jahr mit dem Vereinsvorstand des Vereins „Tani-Perspektiven für Kinder in Kambodscha“, um den Jahresbericht des Vorsitzenden Johannes Thurnher entgegen zu nehmen. 

Große Aufmerksamkeit und Interesse gab es für kleine Botschaften der Jugendlichen aus der Hauptstadt Phnom Penh. Sie hatten Videos gedreht, in denen sie von ihrem Leben als Studentinnen und Studenten in der Hauptstadt erzählten. Diese Eindrücke aus dem kambodschanischen Studentenleben waren für alle Zuschauerinnen und Zuschauer ein besonderes Erlebnis. 

 

Bevor es zu dem Treffen mit Paten und Patinnen kam, gab es einen regen und konstruktiven Gedankenaustausch zwischen dem Vorstand in Österreich und den beiden Direktorinnen Chanthou und Chhorvy in Kambodscha. Via Teams berichteten die Frauen über die Fortschritte der Kinder und Jugendlichen, erzählten vom stetig wachsenden Familienzuwachs der ehemaligen Kinder und freuten sich über die anhaltende Unterstützung durch Paten und Sponsoren.

Man einigte sich über den Fortbestand des Kinderdorfes als Objekt und Rückzugsmöglichkeit für junge Familien im Bedarfsfall und diskutierte weitere Optionen der Nutzung des schönen Kinderdorfgeländes und der Häuser. Es gab Ideen und Vorschläge von beiden Seiten und wir können gespannt sein, was später daraus wird.

 

Jess Lair

 

„Kinder sind keine Dinge, die geformt, sondern Menschen, die entfaltet werden wollen.“

 

 

 

 

Tani wird unterstützt von

 About us:

 

 

Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

 

Familienausflug

Familienausflug

Es ist nicht immer einfach, Studium, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Aber unsere stellvertretende Direktorin Chhorvy weiß, dass erholsame Pausen für Körper und Geist sehr wichtig sind. Darum organisiert sie mehrmals im Jahr kleine Ausflüge fern der Großstadt Phnom Penh.

 

Chhorvy ist mit allen aus der großen Tani-Familie gut vernetzt und hält den Kontakt zu ihnen aufrecht. Die meisten der jungen Leute sind auch nach ihrer gemeinsamen Zeit im Kinderdorf in Verbindung miteinander. Umso mehr freuen sie sich darüber, auf ihrer Kurzreise nach Kampot einen Zwischenstopp in Tani zu halten. Dort schwelgen sie in Kindheitserinnerungen, kochen gemeinsam mit ihren früheren Hausmüttern und zeigen ihren Ehepartnern ihr ehemaliges Zuhause. Auch die Mütter sind glücklich über den Besuch und sind stolz auf ihre nun erwachsenen Kinder.

Mit dem Bus geht die Reise weiter nach Kampot, um dort im Zelt zu übernachten, zu baden, zu tanzen, sich miteinander auszutauschen.

Das fröhliche Miteinander gibt Kraft und Energie für den Alltag, der die jungen Leute nun wieder erwartet.

Jess Lair

 

„Kinder sind keine Dinge, die geformt, sondern Menschen, die entfaltet werden wollen.“

 

 

 

 

Tani wird unterstützt von

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Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

 

Dreimal JA zu einem gemeinsamen Leben

Dreimal JA zu einem gemeinsamen Leben

Sie wurden liebevoll behütet, sie haben im Kinderdorf eine sichere Kindheit erlebt, Gemeinschaft erlebt, Schulbildung, Englisch Nachhilfe und eine gute Ausbildung erhalten.

Inzwischen sind die drei Mädchen erwachsen und haben sich für den schönen Weg der Ehe entschieden. Wir hoffen für sie, dass sie Glück und Zufriedenheit in ihren neuen Familien finden.

Im  März fanden die Hochzeitsfeiern statt und eines der Brautpaare feierte dieses besondere Fest im Kinderdorf.  Dort wurde alles besonders hübsch vorbereitet, um den zahlreichen Gästen einen unvergesslichen Tag voller Freude und schöner gemeinsamer Eindrücke zu ermöglichen. Viele junge Familien, die selbst einmal im Kinderdorf lebten, waren gekommen, um in Erinnerungen zu schwelgen, sich miteinander auszutauschen und ihr eigenes Glück zu teilen. 

      

      

Die wunderschöne Kleidung, die Brautpaare und Gäste tragen und die mehrmals am Hochzeitstag gewechselt wird, kann man, ebenso wie die Dekoration, ausleihen. Wir wünschen den jungen Familien eine sichere Zukunft in Frieden, Gesundheit und Glück. Wir wünschen ihnen Kraft, jede Herausforderung, die das Leben an sie stellt, gemeinsam zu meistern.

 

 

Jess Lair

 

„Kinder sind keine Dinge, die geformt, sondern Menschen, die entfaltet werden wollen.“

 

 

 

 

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Ein Kindergarten in Kambodscha

Ein Kindergarten in Kambodscha

Unsere stellvertretende Direktorin berichtet über ihren Besuch bei Chibodia
        
Seit 2 Jahren arbeitet unser Verein „TANI – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ gut mit dem Verein „Chibodia.eV.“ zusammen.
Chhorvy besucht regelmäßig die beiden Projekte, die TANI unterstützt (Motomedix und Kindergarten).


Einer ihrer Besuche führte sie nach Oudong. Dort gibt es seit 2022 einen Kindergarten. Die Eltern sind von diesem Fortschritt so begeistert, dass er jetzt um weitere Plätze erweitert wurde. Nun können auch die Mütter einer Arbeit nachgehen und für den Unterhalt der Familie mitsorgen. Zusammen mit einer Köchin/Reinigungskraft kümmern sich 6 Frauen um die 46 Kinder.

 
Sie werden jeden Tag mit einer frischen Mahlzeit versorgt, können täglich duschen und erlernen wichtige hygienische Maßnahmen, die ihre Gesundheit fördern. Dazu gehört auch der Mittagsschlaf. Nicht alle Kinder haben zu Hause diese Möglichkeiten und sie genießen es.


Die Haupttätigkeit der Kinder ist, wie überall auf der Welt, das Spielen. Es wurden neue Spielgeräte angeschafft, die es den 2-6-jährigen Kindern ermöglichen, ihrem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen und viel Spaß miteinander zu haben.
Darüber hinaus gibt es täglich Bildungsangebote, die eine gute Vorbereitung auf die Schule sicherstellen. Die Mitarbeiterinnen üben ihre Tätigkeit mit viel Liebe und Verantwortungsgefühl aus.

Jess Lair

 

„Kinder sind keine Dinge, die geformt, sondern Menschen, die entfaltet werden wollen.“

 

 

 

 

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Benefiz-Weihnachtskonzert in Innsbruck – ein wunderbares Erlebnis!

Benefiz-Weihnachtskonzert in Innsbruck – ein wunderbares Erlebnis!

Bereits das 39. Benefiz-Weihnachtskonzert hat Frau Christine Frisch organisiert und bereits seit vielen Jahren spendet Frau Frisch den Erlös dieses Konzertes an unser Kinderdorf TANI.


Wir – Johannes und Gabi Thurnher – haben das Weihnachtskonzert am 20. Dezember 2024 besucht und wurden reich beschenkt an diesem Abend:
Das ansprechende Programm mit Texten – vorgetragen von Tobias Moretti, dem beeindruckenden Orgelspiel von Michael Schöch, den wunderbaren Klängen der Oboe und der Harfe – gespielt von Julia Moretti und Anna Maria Fritz sowie dem Ensemble Frisch mit den Gemshörnern waren ein großartiges Erlebnis. Das Programm abgerundet haben die jungen Sängerinnen und Sänger des Kammerchors des Musikgymnasiums IBK unter Leitung von Sigi Portugaller mit ihren wunderbaren Stimmen und spürbarerer Freude an der Musik.


Beeindruckend war aber auch das große Engagement in der Organisation und der künstlerischen Leitung von Frau Christine Frisch, tatkräftig unterstützt von ihren beiden Töchtern und deren Familien.

Uns bleibt es, von Herzen DANKE zu sagen:

DANKE für dieses schöne Weihnachtskonzert, DANKE an alle Mitwirkenden, DANKE für die jahrelange finanzielle Unterstützung unseres Kinderdorfes und DANKE für das damit verbundene Vertrauen!
Gabi und Johannes Thurnher 

Jess Lair

 

„Kinder sind keine Dinge, die geformt, sondern Menschen, die entfaltet werden wollen.“

 

 

 

 

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