Ein gelungenes Projekt in Tani

Ein gelungenes Projekt in Tani

HELFEN ist ein großes Wort – wenn man es umsetzen kann füllt es sich mit Leben.    

Wieder einmal konnten wir als Verein gemeinsam mit dem Tani Team in Kambodscha einer sehr armen Frau ihr Leben in Tani etwas erleichtern. Unsere Direktorinnen hatten erfahren, dass Frau Sat unter schwierigsten Bedingungen ihren Lebensabend verbringen muss. Sie ist 70 Jahre alt, nicht mehr gesund, hat drei Kinder und lebte gemeinsam mit ihrer Enkelin in einer, dem Verfall preisgegebenen, Hütte.
Die Enkelin war stets bei ihr, um sie aus Sorge, auch nachts nicht allein zu lassen.
Der Zusammenhalt und die Unterstützung in der Familie spielen in Kambodscha eine große Rolle. Aber oft reicht das Geld in den Familien nicht aus, auch nur das Allernotwendigste für alte Menschen zu beschaffen.

Die Regierung hilft nicht, verlässt sich auf Hilfe durch die Gemeinde oder die Pagode. Aber auch die ländlichen Gemeinden haben nur sehr begrenzte finanzielle Möglichkeiten, bedürftigen alten Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen.
Frau Sat blieb nur die sehr alte Hütte, die großteils nur mit Palmblättern verkleidet war. Ihre Enkelin und sie waren den Witterungen stark ausgesetzt.

Nun konnten wir durch Ihre Unterstützung die Mittel zur Verfügung stellen und unsere Direktorinnen konnten den Bau eines neuen Hauses organisieren. Es grenzt an das Haus ihres Neffen. Die Familie ist für sie da und Frau Sat kann nun ihren Lebensabend würdevoller erleben.
Mit diesem Hausbau konnten wir auch Bauarbeitern in Tani eine Arbeitsmöglichkeit und damit eine zusätzliche Einkommensquelle bieten.

Wir danken unseren Unterstützerinnen für ihre großzügige Hilfe bei diesem Projekt!

Ursula Beyer

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

Tani wird unterstützt von

 About us:

 

 

 

Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen

Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen

Für einige der Jugendlichen aus dem Kinderdorf beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Verzögert durch die Corona-Pandemie haben die Aufnahmeprüfungen an den Universitäten und Ausbildungsstätten in Kambodscha erst in den letzten Wochen stattfinden können. Doch inzwischen sind alle Jugendlichen startklar und gut gerüstet. Drei unserer jungen Leute haben ein Studium an Universitäten in der Hauptstadt Phnom Penh aufgenommen. Sie studieren Architektur und Städtebau, Management und Marketing.

Das Studium bringt große persönliche Herausforderungen mit sich, denn das Leben in einer Großstadt unterscheidet sich wesentlich von dem ländlichen, wohlbehüteten Wohnen im kleinen Tani. Der Verkehr in der Stadt ist zu Beginn überwältigend – die Wege zwischen Studentenheim und Uni sind teilweise sehr weit. Während sich in Tani alle kannten, sind die Jugendlichen nun in Kursen auf sich allein gestellt, und bauen langsam einen neuen Bekanntenkreis auf. Und natürlich fehlen die Kinderdorfmütter, die bisher drei Mal am Tag für alle im Kinderdorf gekocht haben. Eigentlich, ist es in vielen Punkten ähnlich, wie bei vielen Jugendlichen in Österreich oder Deutschland, die für das Studium in eine große Stadt ziehen.

Ebenfalls in der Hauptstadt wird nun ein Jugendlicher zum Elektriker ausgebildet. Seine Ausbildung dauert zwei Jahre und er kann in seiner Ausbildungseinrichtung wohnen.

Bei Don Bosco in Sihanoukville erhält eine Jugendliche ihre Ausbildung zur Rezeptionistin. Sie dauert ebenfalls zwei Jahre. Schon in der Vergangenheit erlernten dort ehemalige Kinderdorfkinder einen Beruf – so auch unsere stellvertretende Direktorin Chhorvy.

Während ihrer Ferien und an Feiertagen kommen die Auszubildenden und Studierenden zurück ins Kinderdorf, um mit ihrer großen Familie Zeit zu verbringen. Sie werden jederzeit durch unsere beiden Direktorinnen unterstützt und begleitet.

Wir wünschen ihnen allen, Freude beim Lernen und Studieren!
Ursula Beyer

Hermann Gmeiner

 

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Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

Hochzeit feiern in Kambodscha

Hochzeit feiern in Kambodscha

In der Hochzeits-Saison ist in Kambodscha viel los – während der Monate der Trockenzeit von Dezember bis Juni finden selbst im kleinen Dorf Tani jede Woche mehrere Hochzeiten statt. Denn die Hochzeit ist im ländlichen Kambodscha ein Ereignis, auf das die ganze Familie wartet und zu dem üblicherweise mehrere hundert Gäste eingeladen sind. Ich habe selbst gelegentlich bei meinen Besuchen daran teilgenommen und diese Feste immer als kulturelle Highlights erlebt.

Unsere Kinderdorfkinder werden langsam erwachsen und so läuten auch im Kinderdorf immer öfter mal die Hochzeitsglocken. Manche ehemaligen BewohnerInnen sind auch bereits selbst Mutter oder Vater geworden.

In diesem Jahr fanden gleich zwei Hochzeiten statt und alle Kinder und Jugendlichen aus dem Kinderdorf waren eingeladen, mitzufeiern.
Zu diesem besonderen Anlass leihen sich die Gäste und das Brautpaar hübsche Kleidung aus. In den Stunden vor der Hochzeit herrscht dann im Kinderdorf reger Betrieb. Die Mädchen fahren zum Markt, um die Kleider auszuleihen. Nach dem Frisör, kommen sie mit einer schönen, komplizierten Frisur und professionellem Make-up herausgeputzt ins Kinderdorf zurück. Wer nicht genug Taschengeld für den Frisör sparen konnte, hilft sich daheim gegenseitig beim Schminken und Haare flechten. Die Jugendlichen genießen an diesen besonderen Tagen die Abwechslung vom Alltag und halten den Moment mit ganz vielen Handy-Schnappschüssen fest.

Für die Familien von Braut und Bräutigam sind Hochzeiten teuer, doch sie sind ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis. Es ist erstaunlich, wie sich der karge Erdboden in wenigen Stunden in eine farbenfrohe, festliche Hochzeitslocation verwandelt. Die komplette Ausstattung für das Fest kann man ausleihen. Dazu gehört ein großes Zelt mit festlich geschmückten Tischen, viele Requisiten, eine Bühne und riesige Lautsprecher, die im gesamten Ort zu hören sind. Braut und Bräutigam tragen farblich aufeinander abgestimmte Kleidung, die mehrmals am Tag gewechselt wird. Als Geschenk bringen die BesucherInnen Geld mit, das zur Finanzierung des Festes verwendet wird.

Wir wünschen unseren jungen Ehepaaren und Eltern viel Glück, Gesundheit und eine sichere Zukunft.

Ursula Beyer

Hermann Gmeiner

 

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Weihnachten im Kinderdorf

Weihnachten im Kinderdorf

Auch im Kinderdorf hat man fröhlich Weihnachten gefeiert. Nun entspricht das zwar nicht dem religiösen Glauben in Kambodscha, denn dort herrscht vor allem der buddhistische Glaube vor. Aber über die Jahre hinweg, haben unsere europäischen Freiwilligen die Tradition des Weihnachtsfestes ins Kinderdorf getragen. So gab es auch in diesem Jahr für alle Kinder einen Weihnachtsbaum und Geschenke. Vorab wurden liebevolle Wünsche an die Paten in Europa geschickt und ein schwungvoller Weihnachtstanz einstudiert. Den Tanz kann sich jeder auf unserer Facebook-Seite ansehen.

Auch das Neujahrsfest wurde in ausgelassener Stimmung gefeiert. Viele der Jugendlichen, die aktuell im Land eine Ausbildung absolvieren, kamen zu Besuch und feierten gemeinsam mit ihrer großen Kinderdorffamilie. Wie auch bei uns, gab es ein kleines Feuerwerk und traditionell wurden Ballons mit vielen guten Wünschen für das neue Jahr in den Himmel geschickt, gemeinsam gegessen und getanzt. Auch diese Feierlichkeit hat man in Tani gern von uns Europäern übernommen, denn das 3-tägige Khmer-Neujahrsfest findet in Kambodscha erst Mitte April statt.

 

Allen LeserInnen wünschen wir ein gesundes und hoffnungsvolles Jahr 2021!

Ursula Beyer

Hermann Gmeiner

 

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Wünsche zum Jahreswechsel

Wünsche zum Jahreswechsel

Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen des Kinderdorfes,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten gern gemeinsam mit Ihnen zurückblicken auf eine Zeit voller Veränderungen unter besonderen Umständen.
Zu Jahresbeginn gab es in Tani einen Leiterwechsel. Frau Chanthou Pen wurde nach vielen Jahren als Stellvertreterin unsere neue Direktorin. Frau Chhorvy Uk, ein ehemaliges Tani-Kind, wurde ihre Stellvertreterin. Dieses Tandem hat sich inzwischen hervorragend bewährt. Wir sind stolz darauf, dass sie unter den schwierigen Bedingungen, die uns allen durch die Corona Pandemie auferlegt wurden, das Kinderdorf verlässlich leiten.
Erstmals gibt es keine Freiwilligen in Tani. Sie wurden mit Beginn der Pandemie im März nach Hause geholt. Das stellte eine große und neue Herausforderung für unsere Direktorinnen und Mitarbeiter dar. Es galt nun, eigenständig Entscheidungen zu treffen, Regelungen zu erarbeiten und das Leben im Kinderdorf ohne die gewohnte Präsenz der europäischen Gäste und UnterstützerInnen zu meistern. Das ist mit Bravour gelungen. Ein großes Ziel unseres Projektes: „Hilfe zur Selbsthilfe“ wurde damit erreicht.

Gleich wie bei uns, waren während der vielen Monate des Lockdowns auch in Kambodscha die Schulen und Ausbildungsstätten geschlossen. Alle Kinder und Jugendlichen lernten online im Kinderdorf, halfen in dieser Zeit bei der Alltagsarbeit und unterstützten aktiv unsere MitarbeiterInnen beim Aufbau sozialer Projekte.

Wie wir bereits berichten konnten, hilft unsere NGO inzwischen auch einigen der ärmsten Menschen in der Gemeinde Tani. Sie benötigen gerade in dieser Zeit unsere Hilfe. Sei es bei Reparaturen am Haus, Zuwendungen in Form von lebensnotwendigen Dingen, kostenlosen Mahlzeiten und Ähnlichem. Einige Kinder aus armen Familien werden mit Schuluniformen, Fahrrädern und Schulsachen versorgt, um ihnen einen Schulbesuch zu ermöglichen.

Diese sozialen Projekte werden auch künftig im Fokus unserer Arbeit in Kambodscha stehen, denn im Kinderdorf haben wir inzwischen weniger Kinder. Sie werden erwachsen, absolvieren eine Ausbildung oder ein Studium und verlassen ihre große Tani- Familie. Dort wird jedoch immer ihr Zuhause und ihr Rückzugsort bleiben.

Auch bei Ihnen, liebe FreundInnen und UnterstützerInnen, wird dieses Jahr deutliche Spuren hinterlassen haben. Es ist eine außergewöhnliche und dramatische Situation, die wir erleben müssen. Für viele war und ist es ein Kampf ums Überleben.
Wir in Europa haben Sicherheiten, die unsere kambodschanischen FreundInnen nicht haben.
Darum ist Zusammenhalt und Solidarität umso wichtiger. Weiter achtsam und fürsorglich miteinander umzugehen, ist lebensnotwendiger denn je geworden.

Lassen Sie uns gemeinsam dieses denkwürdige Jahr in Frieden und voller Hoffnung auf eine bessere Zeit abschließen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Freude und viel Herzlichkeit miteinander.
Wir danken Ihnen für all das Gute, dass Sie für die Kinder in Tani getan haben!

Kommen Sie gesund und hoffnungsvoll ins neue Jahr.

Ihr Vorstand „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

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