Weihnachten im Kinderdorf

Weihnachten im Kinderdorf

Auch im Kinderdorf hat man fröhlich Weihnachten gefeiert. Nun entspricht das zwar nicht dem religiösen Glauben in Kambodscha, denn dort herrscht vor allem der buddhistische Glaube vor. Aber über die Jahre hinweg, haben unsere europäischen Freiwilligen die Tradition des Weihnachtsfestes ins Kinderdorf getragen. So gab es auch in diesem Jahr für alle Kinder einen Weihnachtsbaum und Geschenke. Vorab wurden liebevolle Wünsche an die Paten in Europa geschickt und ein schwungvoller Weihnachtstanz einstudiert. Den Tanz kann sich jeder auf unserer Facebook-Seite ansehen.

Auch das Neujahrsfest wurde in ausgelassener Stimmung gefeiert. Viele der Jugendlichen, die aktuell im Land eine Ausbildung absolvieren, kamen zu Besuch und feierten gemeinsam mit ihrer großen Kinderdorffamilie. Wie auch bei uns, gab es ein kleines Feuerwerk und traditionell wurden Ballons mit vielen guten Wünschen für das neue Jahr in den Himmel geschickt, gemeinsam gegessen und getanzt. Auch diese Feierlichkeit hat man in Tani gern von uns Europäern übernommen, denn das 3-tägige Khmer-Neujahrsfest findet in Kambodscha erst Mitte April statt.

 

Allen LeserInnen wünschen wir ein gesundes und hoffnungsvolles Jahr 2021!

Ursula Beyer

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

Tani wird unterstützt von

 About us:

 

 

 

Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

Wünsche zum Jahreswechsel

Wünsche zum Jahreswechsel

Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen des Kinderdorfes,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten gern gemeinsam mit Ihnen zurückblicken auf eine Zeit voller Veränderungen unter besonderen Umständen.
Zu Jahresbeginn gab es in Tani einen Leiterwechsel. Frau Chanthou Pen wurde nach vielen Jahren als Stellvertreterin unsere neue Direktorin. Frau Chhorvy Uk, ein ehemaliges Tani-Kind, wurde ihre Stellvertreterin. Dieses Tandem hat sich inzwischen hervorragend bewährt. Wir sind stolz darauf, dass sie unter den schwierigen Bedingungen, die uns allen durch die Corona Pandemie auferlegt wurden, das Kinderdorf verlässlich leiten.
Erstmals gibt es keine Freiwilligen in Tani. Sie wurden mit Beginn der Pandemie im März nach Hause geholt. Das stellte eine große und neue Herausforderung für unsere Direktorinnen und Mitarbeiter dar. Es galt nun, eigenständig Entscheidungen zu treffen, Regelungen zu erarbeiten und das Leben im Kinderdorf ohne die gewohnte Präsenz der europäischen Gäste und UnterstützerInnen zu meistern. Das ist mit Bravour gelungen. Ein großes Ziel unseres Projektes: „Hilfe zur Selbsthilfe“ wurde damit erreicht.

Gleich wie bei uns, waren während der vielen Monate des Lockdowns auch in Kambodscha die Schulen und Ausbildungsstätten geschlossen. Alle Kinder und Jugendlichen lernten online im Kinderdorf, halfen in dieser Zeit bei der Alltagsarbeit und unterstützten aktiv unsere MitarbeiterInnen beim Aufbau sozialer Projekte.

Wie wir bereits berichten konnten, hilft unsere NGO inzwischen auch einigen der ärmsten Menschen in der Gemeinde Tani. Sie benötigen gerade in dieser Zeit unsere Hilfe. Sei es bei Reparaturen am Haus, Zuwendungen in Form von lebensnotwendigen Dingen, kostenlosen Mahlzeiten und Ähnlichem. Einige Kinder aus armen Familien werden mit Schuluniformen, Fahrrädern und Schulsachen versorgt, um ihnen einen Schulbesuch zu ermöglichen.

Diese sozialen Projekte werden auch künftig im Fokus unserer Arbeit in Kambodscha stehen, denn im Kinderdorf haben wir inzwischen weniger Kinder. Sie werden erwachsen, absolvieren eine Ausbildung oder ein Studium und verlassen ihre große Tani- Familie. Dort wird jedoch immer ihr Zuhause und ihr Rückzugsort bleiben.

Auch bei Ihnen, liebe FreundInnen und UnterstützerInnen, wird dieses Jahr deutliche Spuren hinterlassen haben. Es ist eine außergewöhnliche und dramatische Situation, die wir erleben müssen. Für viele war und ist es ein Kampf ums Überleben.
Wir in Europa haben Sicherheiten, die unsere kambodschanischen FreundInnen nicht haben.
Darum ist Zusammenhalt und Solidarität umso wichtiger. Weiter achtsam und fürsorglich miteinander umzugehen, ist lebensnotwendiger denn je geworden.

Lassen Sie uns gemeinsam dieses denkwürdige Jahr in Frieden und voller Hoffnung auf eine bessere Zeit abschließen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Freude und viel Herzlichkeit miteinander.
Wir danken Ihnen für all das Gute, dass Sie für die Kinder in Tani getan haben!

Kommen Sie gesund und hoffnungsvoll ins neue Jahr.

Ihr Vorstand „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

Tani wird unterstützt von

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Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

Unterstützung in der Gemeinde

Unterstützung in der Gemeinde

Seit einigen Monaten unterstützt der Verein Tani in Kambodscha neben den Kindern und Jugendlichen im Kinderdorf auch vier Familien aus der Gemeinde, die ganz in der Nähe des Kinderdorfs wohnen.

In den Sommermonaten wurden zwei neue Häuser für sehr arme Familien gebaut, und zwei weitere Häuser renoviert, zum Beispiel das Dach ausgebessert oder Wassertanks gebaut. Die Arbeiter wurden dabei von den Jugendlichen aus dem Kinderdorf tatkräftig unterstützt.
Die betroffenen Familien sind sehr glücklich, denn ihre Lebenssituation hat sich dadurch deutlich verbessert.

 

Außerdem wurden die Familien mit Sachgegenständen unterstützt, zum Beispiel Decken, Kochutensilien, Medikamente, Unterrichtsmaterial und einem Fahrrad. Die beiden Frauen, von denen wir schon im Beitrag im Juli berichtet haben, holen auch weiterhin täglich ihr Mittagessen im Kinderdorf ab.

Danke an Chanthou und Chhorvy, die beiden Direktorinnen, die das Kinderdorf seit einem Jahr gemeinsam leiten. Sie haben mit viel Einsatz und Einfühlvermögen die Projekte mit den Familien organisiert und können sich nun mit ihnen über die positiven Entwicklungen freuen.

Die Unterstützung wird in den nächsten Monaten weitergeführt und soll auch noch ausgebaut werden. Chanthou und Chhorvy sind in Gesprächen mit den Verantwortlichen in der Gemeinde und informieren den Vereinsvorstand über Familien, die unter widrigsten Umständen leben. Es wird laufend abgeklärt, ob und wie es möglich ist, die Lebensumstände weiterer Familien mit Kindern und älterer Menschen, zu verbessern. Zum Beispiel mit Medikamenten, Essen, Schulmaterial, Schuluniformen oder mit Reparaturen am Haus.

Vielen Dank an alle, die schon seit Jahren für den Verein Tani spenden. Dank Ihrer Spende und der guten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Kambodscha, können wir Kindern, Jugendlichen und Familien neue Perspektiven ermöglichen.

Hermann Gmeiner

 

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Nahender Schulabschluss, Studium und der erste Job

Nahender Schulabschluss, Studium und der erste Job

Diese Neuigkeiten bieten großen Anlass zur Freude: Trotz Corona Pandemie und den vielen Herausforderungen, die sie für Kambodscha bringt, haben viele Jugendliche aus dem Kinderdorf in diesem Sommer eine Ausbildungsstelle oder einen Job gefunden.

Vier Jugendliche haben im August ihre Ausbildung in Don Bosco Kep abgeschlossen. Sie arbeiten seit zwei Monaten und sind sehr glücklich in den Unternehmen. Für fünf Jugendliche konnten die Direktorinnen in der Küstenstadt Sihanoukville einen Ausbildungsplatz organisieren: Ausbildung zur Köchin, zur Kosmetikerin und zum KFZ-Mechaniker. Zwei Jugendliche studieren seit 2019 in Phnom Penh an der Universität: Management und Psychologie. Neben dem Studium arbeiten beide in Teilzeit, als Kellner in einem Cafe und als Lehrerin in einem Nachhilfeinstitut. Die Direktorinnen sind in regelmäßigem Austausch mit allen Jugendlichen, die nicht mehr in Tani leben und unterstützen sie, wenn sie Hilfe brauchen.

Durch die Pandemie hat sich das Schuljahr in der Highschool in Tani verschoben. So kommt es, dass die Matura statt im Sommer, zum ersten Mal im Dezember stattfinden wird. Vier Jugendliche bereiten sich darauf aktuell vor. Die Vorbereitung war dieses Jahr eine besondere Herausforderung, doch die Direktorinnen haben sie gut dabei unterstützt und einen Stundenplan für die Homeschooling Zeit gemacht. Nach vielen Monaten online lernen sind sie sie nun wieder in der Schule. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Abschlussprüfung!

Auch die anderen Kinder in Tani können seit einigen Wochen wieder in die Schule gehen. Sie freuen sich sehr darüber und lernen eifrig. Wir hoffen, dass dieses Schuljahr normal ablaufen kann und dass alle in Tani weiterhin gesund bleiben!      

 

Hermann Gmeiner

 

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Happy Birthday!

Happy Birthday!

Mindestens einmal im Monat gibt es in Tani besonders strahlende Gesichter: bei der Geburtstagsfeier. An einem Abend werden die Geburtstagskinder des Monats gemeinsam gefeiert. Es gibt Kuchen, Süßigkeiten, Musik, Geschenke und natürlich viele Fotos. Für diesen Abend machen sich die Mädchen und Jungs besonders hübsch und freuen sich über die Aufmerksamkeit der anderen.

Alles Gute zum Geburtstag!

 

Hermann Gmeiner

 

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