Abschied nehmen inmitten der Corona-Krise

Abschied nehmen inmitten der Corona-Krise

Insbesondere in schweren Zeiten steht Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung an oberster Stelle. Die Kinder und Jugendlichen aus Tani haben aus diesem Grund ein Plakat gestaltet, mit welchem sie euch allen Kraft geben wollen! Sie schicken euch und eurer Familie liebe Grüße, Gesundheit und nur das Beste! 

Inmitten jener Corona-Krise sind wir Freiwilligen vorerst in unsere Heimat zurückgereist. Auch wenn der Abschied aufgrund der gegebenen Lage abrupt und emotional war, haben wir das Beste aus der Situation gemacht und eine spontane Abschiedsparty veranstaltet.

  

  

Am letzten gemeinsamen Abend feierten wir den Abschied des Vorstandsmitgliedes, Linde, der Volontärin, Lisa, dem Zivildiener, Aaron, und dem Volontär, Philipp. Zum Abendessen gab es ein beliebtes westliches Gericht, Spaghetti Bolognese, worüber sich die Kinder und Jugendlichen sehr gefreut haben!

 

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

Tani wird unterstützt von

 About us:

 

 

 

Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

Strahlende Gesichter beim Patenbesuch in Tani

Strahlende Gesichter beim Patenbesuch in Tani

„Chomreabsuor, Mama!“: Mit offenen Armen und einer Gefühlsmischung aus Nervosität und Freude empfing eine unserer Jugendlichen ihre Patin, welche uns im Februar im Kinderdorf besuchte. Die Paten, mit welchen viele Kinder im jahrelangen Briefkontakt sind, persönlich kennenlernen zu können, ist etwas ganz Besonderes für unsere Kinder und Jugendlichen!

 

Durch die langjährige Unterstützung ihrer Patenkinder tragen Paten ihren persönlichen Beitrag dazu bei, dass die Kinder und Jugendlichen hier in Tani leben können. Damit eröffnen sie ihnen neue Perspektiven und ermöglichen ihnen eine vielversprechende Zukunft.

 

Viele Kinder stehen in regelmäßigen Briefkontakt mit ihren Paten und können dadurch gegenseitig Erlebnisse und Ereignisse teilen. Die Kinder erfahren immer wieder gerne Neues über die Jahreszeiten, Feste und Lebensweise in Europa und erzählen über ihr Leben in Kambodscha.

Auch beim letzten Patenbesuch stand neben dem interkulturellen Austausch das persönliche Kennenlernen im Vordergrund. Neben vielen persönlichen Gesprächen hat sich unsere Jugendliche gefreut ihren Gästen das Kinderdorf, die örtliche Schule, die Pagode aber auch den Markt im ländlichen Tani zeigen zu dürfen. Auch ein kleiner Ausflug in die nähere Umgebung zur Großmutter blieb nicht aus – die Kids waren mit Begeisterung dabei!

   

Für alle Kinder, Jugendlichen und auch die bereits erwachsen gewordenen Kinder ist es schön zu wissen, dass sie von den Paten auf ihrem persönlichen Lebensweg unterstützt werden, da sich dadurch viele neue Türen für sie öffnen.

In diesem Sinne richtet sich unser herzliches Dankeschön für das jahrelange Engagement an alle Patinnen und Paten, die wie alle unsere Besucherinnen und Besucher immer mit großer Freude von den Kindern und Mitarbeitern im Kinderdorf willkommen geheißen werden.

 

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

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Auf die Plätze, fertig, los! Spielewettbewerb in Tani!

Auf die Plätze, fertig, los! Spielewettbewerb in Tani!

Zehn Spiele, viel Spaß und Bewegung standen bei den diesjährigen Colorgames am Programm. Zwei große Teams traten gegeneinander an: Es blieb bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen!

  

Nachdem die eingeladenen Freunde der Kinder der Reihe nach eingetrudelt waren, begannen wir mit dem ersten Spiel, Becherwerfen. Der erste Punkt ging an Team Blau!

Beim Seilziehen konnten unsere Kids ihre Kräfte unter Beweis stellen. Sie hatten sichtlich Spaß! Doch auch der Staffellauf hat sie gefordert. Die einzelnen Teile des Fotopuzzles mussten gesammelt und gemeinsam mit der Gruppe richtig zusammengefügt werden. Beim Seilspringen war auch unsere Direktorin, Chanthou, mit vollem Einsatz dabei – die Kinder waren begeistert!

 

 

Besonders lustig hatten wir es beim Puderzuckerspiel. Zuerst mussten die Kinder mit dem Mund Weintrauben aus einem Wasserbehälter fischen und anschließend die im Puderzucker versteckten Süßigkeiten freipusten. Gar nicht so einfach, wenn man dazu keine Hände verwenden darf!

  

Auch bei den anderen Spielen kam der Spaßfaktor nicht zu kurz. Egal ob beim Mumienspiel oder Luftballonlauf, die Kinder haben stets als Team zusammengearbeitet. Der Nachmittag ist wie im Flug vergangen und schon war es Zeit für die Siegerehrung. Toll war, dass beide Teams genau gleich viele Punkte hatten, so konnten wir zwei Teams zum Sieger küren!

 

 

Alles in allem war es ein gelungener Spielenachmittag, welcher nicht nur die Kinder untereinander, sondern die ganze Tani-Familie aufs Neue ein Stück weiter zusammengebracht hat. 

 

Hermann Gmeiner

 

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Grenzenloses Engagement

Grenzenloses Engagement

Dass Hilfsbereitschaft keine Grenzen hat, zeigte die Schulgemeinschaft des BRG Imst mit ihrem vielseitigen Adventsprojekt für Tani. Mit vereinten Kräften sammelten die engagierten Schülerinnen und Schüler eine große Summe an Spenden für unser Kinderdorf.

Das im Advent veranstaltete Volleyballturnier mit über 100 sportbegeisterten Teilnehmern nutzen die Schülerinnen und Schüler, um Gelder zusammenzutrommeln. So berichten sie folgendes über ihre Initiative für Tani:
„Im Gegensatz zu den anderen Turnieren, die es bisher gab, ist es der diesjährigen Schülervertretung nicht nur wichtig die Schulgemeinschaft mit Spaß und Freude zu stärken und den Teamgeist zu fördern, sondern auch soziale Projekte und Organisationen zu unterstützen. Passend zur Weihnachtszeit wollen wir das aktuelle Adventsprojekt „Tani“ unterstützen. Um diesen Wunsch zu verwirklichen eröffneten wir am Turniertag ein Buffet, welches die Teilnehmer nicht nur mit selbst gebackenem Kuchen, sondern auch mit anderen kulinarischen Snacks versorgt hat. Sämtliche Einnahmen vom Buffet widmeten wir dem Adventsprojekt, zusätzlich legten wir das übrig gebliebene Sponsor Geld oben drauf und übergaben das Gesamtgeld den dafür zuständigen Lehrern.“

Doch auch bei weiteren Spendenaktionen fehlte es den freiwillig Engagierten nicht an Einfallsreichtum und Ideen. Der in der Halle des Gymnasiums aufgebaute Weihnachtsbaum galt als Symbol für gesammelte Spenden. So wurde jede eingegangene 20-Euro-Spende durch einen Christbaumbehang repräsentiert.

Bemerkenswert war nicht nur der prall geschmückte Christbaum, sondern auch der Einsatz der 2c-Klasse des Gymnasiums, welche rund ein Viertel der Gesamtspenden eingetrieben hat.

Ursula Magnes, Lehrerin am BRG, hat durch die Adoption kambodschanischer Kinder und durch die Patenschaft zu einem Kind in Tani einen besonderen Bezug zum Kinderdorf und somit den Anstoß für die Verwirklichung des Adventsprojektes gegeben. Sie findet treffende Worte: „So hat die Schulgemeinschaft des BRG Imst vielen kambodschanischen Kindern ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht!“

Es ist bewundernswert wie sich die Schulgemeinschaft des BRG mit großer Hingabe, Ausdauer und Begeisterung dem Adventsprojekt gewidmet und damit unser Kinderdorf großzügig unterstützt hat. Unser herzliches Dankeschön kommt daher von allen Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern des Kinderdorfes aber auch vom Vorstand des Vereins Tani und gilt allen Engagierten aus Imst, die eine Spende in solchem Ausmaß ermöglicht haben!
Danke für eure Unterstützung!

Hermann Gmeiner

 

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Was war denn da los? Ursula bei uns in Kambodscha

Was war denn da los? Ursula bei uns in Kambodscha

Bereits zum 16. Mal kam Ursula nach Kambodscha, um die Kinder und Jugendlichen zu besuchen. Während ihres mehrwöchigen Aufenthalts hat sie nicht nur viel Zeit im Kinderdorf verbracht, sondern sich auch mit allen ehemaligen Kinderdorfkindern in den verschiedensten Städten getroffen. Diese Gelegenheit wollten wir nutzen und haben kurzerhand ein Interview mit ihr geführt:

Freiwillige: Was war dein persönliches Anliegen und dein Auftrag für deinen Besuch in Kambodscha?

Ursula: Das Wichtigste sind für mich natürlich die Kinder, denn sie sind das Ergebnis unserer Arbeit. Mein persönliches Anliegen ist die Entwicklung der Kinder zu verfolgen und den Kindern zu vermitteln, dass wir als Vorstand immer für sie da sind.

Freiwillige: Wo war der erste Stopp deiner Kambodschareise?

Ursula: Da ich in Phnom Penh gelandet bin, habe ich mich gleich zu Beginn mit den in Phnom Penh lebenden ehemaligen Kinderdorfkindern getroffen. Bei einem gemeinsamen Abendessen ist mir klar geworden, dass sie mittlerweile schon selbstständige, junge Erwachsene sind. Manche haben schon ihre eigene Familie gegründet.
Darüber hinaus ist es schön zu sehen, dass die Jugendlichen nach der Don Bosco Schule tolle Berufschancen und dementsprechende Arbeitsstellen, wie zum Beispiel in der Hotelbranche, haben. Toll ist auch, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer noch Kontakt zur Tani-Familie haben und sich regelmäßig untereinander treffen.

Freiwillige: Bevor du nach Tani in das Kinderdorf gekommen bist, hat dich deine Reise noch woanders hingeführt. Wo warst du überall?

Ursula: Ja, von Phnom Penh ist es weiter nach Sihanoukville gegangen, um weitere ehemalige Kinderdorfkinder zu besuchen. Danach bin ich nach Kep zur Don Bosco Schule gefahren, damit ich mir ein Bild von der dortigen Lage machen konnte. Nach einigen Gesprächen stellte sich heraus, dass die Jugendlichen neue Laptops brauchen, die wir dann zusammen besorgt haben. Meine restlichen drei Wochen habe ich im Kinderdorf in Tani verbracht. Es ist jedes Jahr aufs Neue faszinierend, wie sich die Kinder entwickelt haben. Während meines Aufenthaltes habe ich Anliegen der Kinder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgegriffen und umgesetzt.

Freiwillige: Eine Frage haben wir noch: Was hast du mit den unzähligen Zahnbürsten und Brillen vor?

Ursula antwortet lachend: Die Zahnbürsten und Zahnpasten sind natürlich für die Kinder im Kinderdorf und Umgebung. Jedes Jahr bekomme ich verschiedene Sachspenden, die ich überreiche. Da Brillen in Kambodscha sehr teuer sind, ist die Nachfrage jedes Jahr dementsprechend groß.

 

Freiwillige: Wie war dein Abschied?

Ursula: Nachdem ich mich vom Kindedorf herzlichst verabschiedet habe, konnte ich zu guter Letzt die neuen Studentinnen und Studenten im Studentenwohnheim in Phnom Penh besuchen. Stolz haben sie mir gleich ihre Haushaltsgeräte gezeigt, die sie mit mir am Tani-Markt gekauft haben.

Freiwillige: Danke für das Interview und die schöne gemeinsame Zeit mit dir!     

Hermann Gmeiner

 

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