Unterstützung in der Gemeinde

Unterstützung in der Gemeinde

Seit einigen Monaten unterstützt der Verein Tani in Kambodscha neben den Kindern und Jugendlichen im Kinderdorf auch vier Familien aus der Gemeinde, die ganz in der Nähe des Kinderdorfs wohnen.

In den Sommermonaten wurden zwei neue Häuser für sehr arme Familien gebaut, und zwei weitere Häuser renoviert, zum Beispiel das Dach ausgebessert oder Wassertanks gebaut. Die Arbeiter wurden dabei von den Jugendlichen aus dem Kinderdorf tatkräftig unterstützt.
Die betroffenen Familien sind sehr glücklich, denn ihre Lebenssituation hat sich dadurch deutlich verbessert.

 

Außerdem wurden die Familien mit Sachgegenständen unterstützt, zum Beispiel Decken, Kochutensilien, Medikamente, Unterrichtsmaterial und einem Fahrrad. Die beiden Frauen, von denen wir schon im Beitrag im Juli berichtet haben, holen auch weiterhin täglich ihr Mittagessen im Kinderdorf ab.

Danke an Chanthou und Chhorvy, die beiden Direktorinnen, die das Kinderdorf seit einem Jahr gemeinsam leiten. Sie haben mit viel Einsatz und Einfühlvermögen die Projekte mit den Familien organisiert und können sich nun mit ihnen über die positiven Entwicklungen freuen.

Die Unterstützung wird in den nächsten Monaten weitergeführt und soll auch noch ausgebaut werden. Chanthou und Chhorvy sind in Gesprächen mit den Verantwortlichen in der Gemeinde und informieren den Vereinsvorstand über Familien, die unter widrigsten Umständen leben. Es wird laufend abgeklärt, ob und wie es möglich ist, die Lebensumstände weiterer Familien mit Kindern und älterer Menschen, zu verbessern. Zum Beispiel mit Medikamenten, Essen, Schulmaterial, Schuluniformen oder mit Reparaturen am Haus.

Vielen Dank an alle, die schon seit Jahren für den Verein Tani spenden. Dank Ihrer Spende und der guten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Kambodscha, können wir Kindern, Jugendlichen und Familien neue Perspektiven ermöglichen.

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

Tani wird unterstützt von

 About us:

 

 

 

Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

Nahender Schulabschluss, Studium und der erste Job

Nahender Schulabschluss, Studium und der erste Job

Diese Neuigkeiten bieten großen Anlass zur Freude: Trotz Corona Pandemie und den vielen Herausforderungen, die sie für Kambodscha bringt, haben viele Jugendliche aus dem Kinderdorf in diesem Sommer eine Ausbildungsstelle oder einen Job gefunden.

Vier Jugendliche haben im August ihre Ausbildung in Don Bosco Kep abgeschlossen. Sie arbeiten seit zwei Monaten und sind sehr glücklich in den Unternehmen. Für fünf Jugendliche konnten die Direktorinnen in der Küstenstadt Sihanoukville einen Ausbildungsplatz organisieren: Ausbildung zur Köchin, zur Kosmetikerin und zum KFZ-Mechaniker. Zwei Jugendliche studieren seit 2019 in Phnom Penh an der Universität: Management und Psychologie. Neben dem Studium arbeiten beide in Teilzeit, als Kellner in einem Cafe und als Lehrerin in einem Nachhilfeinstitut. Die Direktorinnen sind in regelmäßigem Austausch mit allen Jugendlichen, die nicht mehr in Tani leben und unterstützen sie, wenn sie Hilfe brauchen.

Durch die Pandemie hat sich das Schuljahr in der Highschool in Tani verschoben. So kommt es, dass die Matura statt im Sommer, zum ersten Mal im Dezember stattfinden wird. Vier Jugendliche bereiten sich darauf aktuell vor. Die Vorbereitung war dieses Jahr eine besondere Herausforderung, doch die Direktorinnen haben sie gut dabei unterstützt und einen Stundenplan für die Homeschooling Zeit gemacht. Nach vielen Monaten online lernen sind sie sie nun wieder in der Schule. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Abschlussprüfung!

Auch die anderen Kinder in Tani können seit einigen Wochen wieder in die Schule gehen. Sie freuen sich sehr darüber und lernen eifrig. Wir hoffen, dass dieses Schuljahr normal ablaufen kann und dass alle in Tani weiterhin gesund bleiben!      

 

Hermann Gmeiner

 

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

 

Tani wird unterstützt von

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Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

 

Happy Birthday!

Happy Birthday!

Mindestens einmal im Monat gibt es in Tani besonders strahlende Gesichter: bei der Geburtstagsfeier. An einem Abend werden die Geburtstagskinder des Monats gemeinsam gefeiert. Es gibt Kuchen, Süßigkeiten, Musik, Geschenke und natürlich viele Fotos. Für diesen Abend machen sich die Mädchen und Jungs besonders hübsch und freuen sich über die Aufmerksamkeit der anderen.

Alles Gute zum Geburtstag!

 

Hermann Gmeiner

 

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Monatelang kein Schulunterricht

Monatelang kein Schulunterricht

Die Corona Pandemie hat auch das Leben in Kambodscha stark verändert. Die Schulen waren von März bis ca. September geschlossen. Einige Jugendliche, die mittlerweile an der Universität studieren, sind deshalb zurück in das Kinderdorf gekommen und haben dort ihren jüngeren Geschwistern mit Englisch Unterricht oder Nachhilfe in anderen Schulfächern geholfen. Manchmal kamen die LehrerInnen der Highschool ins Kinderdorf und brachten Unterrichtsmaterial oder hielten einige Stunden Unterricht für die Kinder.

  

Doch der regelmäßige Unterricht ist monatelang komplett entfallen. Für die Kinder war diese Zeit sehr frustrierend. Um sie zu beschäftigen und auch um für mehr Sicherheit zu sorgen, wurde im Kinderdorf während der Corona Pandemie mehr Gemüse selbst angebaut. Die Kinder und Jugendlichen halfen auf den Feldern zusammen und unterstützten die Hausmütter bei der Arbeit in der Küche.

Einmal haben die Hausmütter im Sommer zur Abwechslung einen kleinen Wettbewerb organisiert. Die Jugendlichen im Kinderdorf wurden in vier Gruppen eingeteilt und sollten gemeinsam einen Blumenstrauß aus Papier basteln. Das lernen die Kinder in Kambodscha nämlich schon sehr früh und manche basteln in ihrer Freizeit regelmäßig Blumen und verschenken sie. Die Kunstwerke wurden am Schluss von den Hausmüttern bewertet und die Gruppe mit dem schönsten Strauß, erhielt ein kleines Geschenk von ihnen.

    

Zum Glück sind die Schulen nun endlich wieder geöffnet. Die StudentInnen sind wieder an der Universität und alle unsere SchülerInnen in Tani sind wieder regelmäßig im Unterricht. 

Zur Lage in Kambodscha:

In Kambodscha gibt es kaum registrierte Fälle von Corona Virus Erkrankungen. Doch die Krise hat dramatische Folgen für das Land. Die Textilfabriken entlassen ihre ArbeiterInnen, da die Nachfrage nach Kleidung in Europa und den USA gesunken ist. Der Tourismus kam fast komplett zum Erliegen. Wenn der Ausnahmezustand andauert, könnten viele Menschen langfristig ihren Job verlieren. Die Asiatische Entwicklungsbank schätzt, dass die Krise zusätzlich 1,3 Millionen KambodschanerInnen also 8 % der Bevölkerung in starke Armut stürzen könnte.

Hermann Gmeiner

 

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Workshop-Nachmittag in Tani

Workshop-Nachmittag in Tani

Vielen Dank an die NGO M’lup Russey, die regelmäßig Workshops in Tani abhält. Vor kurzem waren die SozialarbeiterInnen hier, um mit den Jugendlichen über ihre Zukunftsträume zu sprechen. Ihre Botschaft: Auch in schwierigen Zeiten dürfen wir die Hoffnung nicht verlieren, wir müssen uns gegenseitig motivieren, einander unterstützen und Neues lernen.

Diese Nachmittage sind für alle in Tani eine willkommene Abwechslung vom Alltag, sie stärken das Gemeinschaftsgefühl und unterstützen die Kinder dabei, sich selbst besser kennenzulernen. Die Direktorinnen freuen sich darüber, dass die Workshops den Jugendlichen immer großen Spaß machen.

Hermann Gmeiner

 

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