Wünsch dir was! Lichterfest in der Pagode

Wünsch dir was! Lichterfest in der Pagode

Am vergangenen Wochenende besuchten wir mit den Kindern ein ganz besonderes Fest, das nur einmal pro Jahr stattfindet.
Und zwar fand in einer nahegelegenen Pagode eine Zeremonie zu Ehren Buddahs statt, welcher an diesem Tag seinen Geburtstag feiert.

Also fuhren wir mit dem „Remork“, unserem Gruppentransportmittel, in die etwa fünf Kilometer entfernte Pagode um an diesem Anlass teilzuhaben.

Als wir um ca. 19:30 ankamen, war auf dem Gelände noch relativ wenig los.
Allerdings änderte sich dies innerhalb kürzestert Zeit, als Menschen aller Altersgruppen begannen, die dutzenden vorbereiteten Kerzen anzuzünden.

 

Kurz darauf begann dann der eigentliche Höhepunkt des Abends, nämlich das Steigenlassen der Lampions. Mit jeder dieser Papierlaternen wurden auch Wünsche in den Himmel entsandt, welche auch hoffentlich in Erfüllung gehen werden.
Dementsprechend viele Anliegen wurden von unseren Kindern in den Himmel geschickt.

Als Krönung dieses Spektakels wurde auch ein Feuerwerk gezündet, welches die Augen der kleinen, sowie auch der großen Kinder  glänzen ließ.

Tani wird unterstützt von

Hermann Gmeiner

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben“

Über uns

Ziel des Projekts „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ ist es Waisen- und bedürftigen Kindern ein Leben in einem sicheren Zuhause, Zugang zu Bildung und ein kindergerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.

Auf die Plätze, fertig, los! Spielewettbewerb in Tani!

Auf die Plätze, fertig, los! Spielewettbewerb in Tani!

Zehn Spiele, viel Spaß und Bewegung standen bei den diesjährigen Colorgames am Programm. Zwei große Teams traten gegeneinander an: Es blieb bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen!

  

Nachdem die eingeladenen Freunde der Kinder der Reihe nach eingetrudelt waren, begannen wir mit dem ersten Spiel, Becherwerfen. Der erste Punkt ging an Team Blau!

Beim Seilziehen konnten unsere Kids ihre Kräfte unter Beweis stellen. Sie hatten sichtlich Spaß! Doch auch der Staffellauf hat sie gefordert. Die einzelnen Teile des Fotopuzzles mussten gesammelt und gemeinsam mit der Gruppe richtig zusammengefügt werden. Beim Seilspringen war auch unsere Direktorin, Chanthou, mit vollem Einsatz dabei – die Kinder waren begeistert!

 

 

Besonders lustig hatten wir es beim Puderzuckerspiel. Zuerst mussten die Kinder mit dem Mund Weintrauben aus einem Wasserbehälter fischen und anschließend die im Puderzucker versteckten Süßigkeiten freipusten. Gar nicht so einfach, wenn man dazu keine Hände verwenden darf!

  

Auch bei den anderen Spielen kam der Spaßfaktor nicht zu kurz. Egal ob beim Mumienspiel oder Luftballonlauf, die Kinder haben stets als Team zusammengearbeitet. Der Nachmittag ist wie im Flug vergangen und schon war es Zeit für die Siegerehrung. Toll war, dass beide Teams genau gleich viele Punkte hatten, so konnten wir zwei Teams zum Sieger küren!

 

 

Alles in allem war es ein gelungener Spielenachmittag, welcher nicht nur die Kinder untereinander, sondern die ganze Tani-Familie aufs Neue ein Stück weiter zusammengebracht hat. 

 

Hermann Gmeiner

 

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Unsere Alltagsheldinnen

Unsere Alltagsheldinnen

In diesem Bericht wollen wir einen Einblick hinter die Kulissen geben und unsere Alltagsheldinnen in den Vordergrund stellen. Sie kümmern sich sorgsam um die Mahlzeiten, liebevoll um die Kinder und stehen immer mit helfenden Händen zur Seite.

Täglich kochen die Hausmütter für rund dreißig Kinder und Mitarbeiter/innen. Bei dieser Menge an Personen muss alles ein bisschen größer dimensioniert sein. In großen Körben werden Nahrungsmittel gewaschen und zugeschnitten. Den ganzen Vormittag hört man die Hausmütter das Gemüse schneiden und das Fleisch hacken. Dabei kommt der Alltagsklatsch nie zu kurz.
Fleisch wird hier in Kambodscha nicht wie bei uns filetiert, sondern in meist kleine, mundgerechte Stücke inklusive Knochen gehackt. Somit wird nichts verschwendet und alles kann verwertet werden.

Jeden Morgen kommen unsere Hausmütter mit dem vollbeladenen Moped vom Markt zurück. Wie man sich den Markt, auf welchem sie frisches Gemüse, Fleisch, Obst und sonstige Lebensmittel einkaufen, genau vorstellen kann, könnt ihr in unserem ausführlichen Bericht über den Markt in Tani nachlesen. Hier geht es zum Marktbericht.

   

Je nach Saison verfügen wir auch über eigenes Gemüse, das unsere Arbeiter in unserem großen Garten anpflanzen. Neben eigenem Gemüse haben wir große Reisfelder, die mittlerweile schon abgeerntet wurden. Die Kinder helfen dabei auch jedes Jahr sehr fleißig mit. Da Reis hier die Hauptnahrungsquelle ist, gibt es dreimal am Tag Reis: Morgens, mittags und abends. Dabei verkochen unsere Hausmütter fast täglich große Mengen an Reis. Es ist eine wahre Kunst, in diesen riesigen Töpfen den Reis nicht am Boden anbrennen zu lassen, obwohl nur mit Holzkohle gekocht wird. Im Jahr werden im Kinderdorf bis zu 10 Tonnen Reis verarbeitet.

Die Hausmütter sind also jeden Tag sehr gefordert und verwöhnen uns trotz aller Arbeit immer gut gelaunt mit kambodschanischen Köstlichkeiten.

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Grenzenloses Engagement

Grenzenloses Engagement

Dass Hilfsbereitschaft keine Grenzen hat, zeigte die Schulgemeinschaft des BRG Imst mit ihrem vielseitigen Adventsprojekt für Tani. Mit vereinten Kräften sammelten die engagierten Schülerinnen und Schüler eine große Summe an Spenden für unser Kinderdorf.

Das im Advent veranstaltete Volleyballturnier mit über 100 sportbegeisterten Teilnehmern nutzen die Schülerinnen und Schüler, um Gelder zusammenzutrommeln. So berichten sie folgendes über ihre Initiative für Tani:
„Im Gegensatz zu den anderen Turnieren, die es bisher gab, ist es der diesjährigen Schülervertretung nicht nur wichtig die Schulgemeinschaft mit Spaß und Freude zu stärken und den Teamgeist zu fördern, sondern auch soziale Projekte und Organisationen zu unterstützen. Passend zur Weihnachtszeit wollen wir das aktuelle Adventsprojekt „Tani“ unterstützen. Um diesen Wunsch zu verwirklichen eröffneten wir am Turniertag ein Buffet, welches die Teilnehmer nicht nur mit selbst gebackenem Kuchen, sondern auch mit anderen kulinarischen Snacks versorgt hat. Sämtliche Einnahmen vom Buffet widmeten wir dem Adventsprojekt, zusätzlich legten wir das übrig gebliebene Sponsor Geld oben drauf und übergaben das Gesamtgeld den dafür zuständigen Lehrern.“

Doch auch bei weiteren Spendenaktionen fehlte es den freiwillig Engagierten nicht an Einfallsreichtum und Ideen. Der in der Halle des Gymnasiums aufgebaute Weihnachtsbaum galt als Symbol für gesammelte Spenden. So wurde jede eingegangene 20-Euro-Spende durch einen Christbaumbehang repräsentiert.

Bemerkenswert war nicht nur der prall geschmückte Christbaum, sondern auch der Einsatz der 2c-Klasse des Gymnasiums, welche rund ein Viertel der Gesamtspenden eingetrieben hat.

Ursula Magnes, Lehrerin am BRG, hat durch die Adoption kambodschanischer Kinder und durch die Patenschaft zu einem Kind in Tani einen besonderen Bezug zum Kinderdorf und somit den Anstoß für die Verwirklichung des Adventsprojektes gegeben. Sie findet treffende Worte: „So hat die Schulgemeinschaft des BRG Imst vielen kambodschanischen Kindern ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht!“

Es ist bewundernswert wie sich die Schulgemeinschaft des BRG mit großer Hingabe, Ausdauer und Begeisterung dem Adventsprojekt gewidmet und damit unser Kinderdorf großzügig unterstützt hat. Unser herzliches Dankeschön kommt daher von allen Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern des Kinderdorfes aber auch vom Vorstand des Vereins Tani und gilt allen Engagierten aus Imst, die eine Spende in solchem Ausmaß ermöglicht haben!
Danke für eure Unterstützung!

Hermann Gmeiner

 

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So waren bei uns die Weihnachtsfeiertage

So waren bei uns die Weihnachtsfeiertage

Auf dem Markt in Tani, bei dem man sonst immer alles findet, was das Herz begehrt, kann man leider keinen Tannenbaum für den Weihnachtsabend kaufen. Darum haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, unseren eigenen Christbaum zu gestalten. Wir kauften bei einem Händler Baustahl, um daraus einen Ständer zu schweißen und sammelten Holz in der Umgebung, um es zuzuschneiden. Das Holz wurde anschließend auf dem geschweißten Ständer aufgefädelt und siehe da, der Christbaum war fertig.

Nachdem der Christbaum aufgestellt worden war, halfen alle beim Schmücken und Dekorieren. Lichterketten und ganz viel Glitzer durften dabei nicht fehlen. Aus Papier wurden bunte Ketten und Schneesterne ausgeschnitten. Mit Musik und vielen helfenden Händen war alles in kürzester Zeit fertig.

Nach dem Einpacken der Weihnachtsgeschenke konnte einem fröhlichen Weihnachtsabend nichts mehr im Wege stehen. Da es in Kambodscha normalerweise nicht üblich ist, Weihnachten zu feiern, ist der 24. Dezember ein gewöhnlicher Schultag für die Kinder. Im Buddhismus, welcher mit über 90% die Hauptreligion in Kambodscha ist, wird die Geburt Jesu zwar zur Kenntnis genommen, jedoch nicht gefeiert. Im Frühling feiern Buddhisten beim Vesakh-Fest die Geburt von Buddha, seine Erleuchtung und dessen Tod. Dieses Fest ist somit vergleichbar mit dem christlichen Weihnachtsfest.

  

Am Abend, als die Kinder nach Hause kamen, wurden nach dem gemeinsamen Abendessen Spiele gespielt, getanzt und gesungen. Für so viele Kinder gab es auch dementsprechend viele Geschenke. Obwohl es nur Kleinigkeiten waren, freuten sich die Kinder riesig. Nach der Bescherung gab es zum Abschluss eine Showeinlage der Mädchen, die eine Modenshow einstudiert hatten.

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Als Europäer in Kambodscha

Als Europäer in Kambodscha

Was für Europäer unglaublich und manchmal auf den ersten Blick unerklärlich erscheint, ist für KambodschanerInnen gewöhnlicher Alltag. Im folgenden Bericht möchten wir Themen aufgreifen, die uns am meisten aufgefallen sind und immer wieder aufs Neue faszinieren.

Die ersten erstaunlichen Eindrücke, die wir als Europäer in Kambodscha wahrgenommen haben, waren der in der Luft liegende Staub, die unzähligen Mopeds im Verkehr und die teils unbefestigten, mit tiefen Schlaglöchern übersäten Straßen. Neben dem turbulenten Verkehr auf der Straße herrscht auch auf den Strommästen – aus europäischer Sicht – Chaos.

  

Beim genaueren Hinsehen fallen einem interessante Fahrzeuge auf. Motorräder mit vollbepackten, überdimensionalen Anhängern, überladene Minivans und Mopeds, die Streetfood oder sogar Hühner und Schweine transportieren. Da auf die Straßenverkehrsregeln nicht geachtet wird, machen KambodschanerInnen im Straßenverkehr durch dröhnendes Hupen auf sich aufmerksam.

Durchquert man die Straßen des ländlichen Kambodschas, winken einem als Europäer beinahe alle kambodschanischen Kinder mit einem lauten „Hello“ zu. Des Weiteren sieht man grüne Reisfelder so weit das Auge reicht. Der Reis, welcher nun fortlaufend geerntet und vor jedem Haus in großen Netzen getrocknet wird, stellt das Grundnahrungsmittel in Kambodscha dar. Darum gibt es hier zu jeder Mahlzeit drei Mal am Tag Reis mit unterschiedlichen Beilagen.

Der Buddhismus ist mit über 90% die größte Religion in Kambodscha. Die meisten buddhistischen Menschen glauben an Geister, weshalb so gut wie jedes Gebäude ein sogenanntes „Chumneang pteah“ besitzt. Meistens ist dies ein kleines buntes Häuschen, das auf einer Stelze steht und ein bisschen wie ein europäisches Vogelhäuschen aussieht – nur bunter.

 

Kambodscha wird nicht ohne Grund auch als Land der Hängematten bezeichnet. So ziemlich jeder Haushalt besitzt mindestens eine Hängematte, doch auch entlang der Straße oder am Markt findet man sie überall.

Hier in Kambodscha gibt es einiges Faszinierendes zu entdecken. So fremd die andere Kultur und Lebensweise anfänglich auch wirken mag, lernt man das Land sehr schnell schätzen. Die freundlichen und hilfsbereiten KambodschanerInnen zaubern einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

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